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Gepflegter Zahnersatz und Mundgesundheit trotz Handicap

Werden Menschen pflegebedürftig, gerät häufig die Zahn- und Prothesenpflege in den Hintergrund. Sehkraft und Feinmotorik nehmen ab. Zähne und Zahnersatz können vom Betroffenen oft nicht mehr gründlich gereinigt werden. Die Mobilität ist eingeschränkt; Patienten werden gebrechlicher. Zahnarztbesuche fallen schwer oder werden unmöglich. Zudem müssen Betroffene oft Medikamente nehmen, die einen geringeren Speichelfluss
als Nebenwirkung haben. Dies alles kann die Mundgesundheit stark beeinträchtigen.

Enger Zusammenhang: Mundsituation und Gesundheitszustand

Ein Teufelskreis – kranke Zähne (z. B. Karies), verunreinigte oder schlecht passende Prothesen, entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) oder ein erkrankter Zahnhalteapparat (Parodontitis) können sich negativ auf den Körper auswirken. Gelangen beispielsweise krankmachende Bakterien – ausgelöst durch eine aggressive Zahnfleischentzündung oder Karies – in den Blutkreislauf, können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle oder Lungenerkrankungen begünstigt werden. Außerdem beeinflussen schlechte Mundverhältnisse die Blutzuckerwerte bei Diabetes. Zusätzlich vermindern viele Medikamente
den Speichelfluss; das Kariesrisiko steigt. Deshalb ist eine gute Zahn-, Zungen- und Prothesenhygiene auch bei pflegebedürftigen Menschen wichtig.

Hinweis: Ein Zahnersatz schützt nicht vor krankhaften Veränderungen in der Mundhöhle.
Gute Reinigung, Pflege und regelmäßige Kontrollen sind unverzichtbar. Eine schlecht passende Prothese kann fatale Folgen haben. Schmerzhafte Druckstellen oder ein lockerer Sitz erschweren die Nahrungsaufnahme. Wer nur noch Suppen, weiches Brot oder Joghurt zu sich nimmt, statt auch Möhren, Äpfel oder Vollkornbrot zu essen, kann an Mangel- und Unterernährung leiden. Die Unterversorgung von Mineralien und Nährstoffen wirkt sich negativ auf die Gesamtgesundheit aus.

Hinweise und Tipps für den Alltag

Was also tun, um diesen Szenarien vorzubeugen? Professorin Ina Nitschke, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ) und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin sagt: „Menschen mit Pflegebedarf benötigen spezielle Angebote in der zahnärztlichen Versorgung. So sollten z. B. zusätzlich zu Zahnärzten und Zahntechnikern auch Pflegepersonal sowie Angehörige für die Problematik sensibilisiert sein und den Betroffenen unterstützen.“ Ob Patient, Angehöriger oder Pflegepersonal: „Jeder sollte sich so früh wie möglich mit der Herausforderung, eine gute Mundgesundheit trotz Pflegebedürftigkeit zu erreichen, auseinandersetzen“, erklärt die Professorin. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es wichtig, dass sich in jedem Alter der Mund, die Zähne und das Zahnfleisch in einem guten Zustand befinden und ein Zahnersatz voll funktionstüchtig ist.

Für Zähne oder Zahnersatz gilt auch im Alter: Zweimal am Tag gehören mindestens fünf Minuten der Mundpflege. Empfohlen ist eine Pflegeroutine für Zähne und Zahnersatz als fester Bestandteil der Körperhygiene im Tagesablauf. Angehörige oder Pflegekräfte sollten den Patienten motivieren, sich aktiv einzubringen. Patienten, die Probleme mit der Feinmotorik haben, können Zahnbürsten mit einem verstärkten Griff verwenden. Oft kann die elektrische Zahnbürste eine Erleichterung sein. Zudem ist die Reinigung der Zahnzwischenräume nicht zu unterschätzen. Hier können Speisereste hängenbleiben – ein Nährboden für krankmachende Bakterien. Karies und/oder Entzündungen sind die Folge. Gegebenenfalls unterstützen oder übernehmen Angehörige oder das Pflegepersonal die Mundhygiene.

Hinweise für Angehörige und Pflegepersonal: Einmal-Handschuhe tragen. Abnehmbaren Zahnersatz dem Mund entnehmen und separat säubern. Zähne und Zahnfleisch sanft in kreisenden Bewegungen reinigen. Gegebenenfalls kann ein Mundöffner (z. B. ein halbierter Korken) hilfreich sein.

Pflege der Zahnprothese

Der Zahnprothese ist hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Ebenso wie natürliche Zähne ist diese mindestens zweimal am Tag zu reinigen. Es empfiehlt sich, eine Zahnprothesenbürste und lauwarmes Wasser mit einem milden Spülmittel oder Seife zu verwenden.
Eine Zahnprothesenbürste hat zusätzlich ein längeres Borstenbüschel mit dem auch die untersichgehenden Stellen an der Prothese erreicht werden. Diese Zahnprothesenbürste darf allerdings nicht im Mund angewendet werden, die Borsten sind zu hart und würden sonst die zarte Mundschleimhaut verletzen. Die Prothese über Nacht in ein Glas mit Wasser legen? Nein. Wird die Prothese nachts dem Mund entnommen, ist sie trocken aufzubewahren und am Morgen vor dem Einsetzen mit Wasser zu befeuchten. Für den Fall, dass die Reinigung der Prothese an das Pflegepersonal delegiert werden muss oder bei Patienten mit Demenz, empfiehlt sich eine Prothesenbeschriftung. Im Dentallabor wird der Name des Patienten in die Prothese eingearbeitet. Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle des Zahnersatzes durch den Zahnarzt. Geprüft werden Passung, Funktionsfähigkeit des Zahnersatzes, allgemeine Mundgesundheit. Etwaige Entzündungsquellen werden beseitigt.

Aktuelle G-BA-Richtlinie regelt Details

In seiner aktuellen Richtlinie vom Oktober 2017 nahm sich der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) als oberstes Beschlussgremium der Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen dieses brisanten Themas an. Demnach haben ab 1. Juli 2018 gesetzlich Krankenversicherte, die einem Pflegegrad nach §15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten, Anspruch auf Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen – unabhängig davon, ob die Behandlung in einer stationären Einrichtung, zu Hause oder in der Praxis stattfindet. Als Leistungen inbegriffen sind das Erfassen eines Mundgesundheitsstatus, das Erstellen eines individuellen Mundgesundheitsplans, das Aufklären über die Mundgesundheit und das halbjährliche Entfernen harter Zahnbeläge.

Prof. Ina Nitschke rät abschließend: „Ältere Patienten sollten sich in kurzen Intervallen dem Zahnarzt vorstellen und mit einer professionellen Zahnreinigung möglichen Putzdefiziten vorbeugen. Zudem ist eine regelmäßige professionelle Reinigung der Prothesen durch den Zahntechniker zu empfehlen. Oft können kleinere Probleme schnell und ohne viel Aufwand behoben werden.“

08.11.2018 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.

Neues MHH-Patent: Fester Zahnersatz trotz massiven Knochenschwunds

MHH-Zahnklinik entwickelt funktionsstabiles Gerüstimplantat / Neue Hoffnung auch in sehr schwierigen Fällen
Feste und funktionstüchtige Zähne bedeuten Lebensqualität. Problemlos sprechen und singen, genussvoll essen und schmecken, lachen und attraktiv aussehen – ohne Zähne ist das alles nicht möglich. Wenn Zähne verloren gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten sie zu ersetzen. Ein Beispiel sind Implantate. Doch festsitzender Zahnersatz kann nur geschaffen werden, wenn noch genügend Kieferknochen als Basis vorhanden ist. Ansonsten muss sich die Patientin oder der Patient zunächst einem monatelangen komplizierten Verfahren mit Knochenaufbau unterziehen. An der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzen die Ärzte stattdessen auf eine neue Methode: Sie implantieren ein funktionsstabiles einteiliges Gerüst, in das der Zahnersatz gesetzt wird. „Mit diesem Verfahren können wir auch Patienten in scheinbar hoffnungslosen Situationen zu einem festen Gebiss verhelfen“, erklärt Professor Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der MKG-Klinik. Die Methode wurde patentiert, sie wird zurzeit nur in der MHH angeboten.

Feinverzweigtes Gerüstimplantat aus Titan

„Es gibt unterschiedliche Gründe für den Schwund von Knochenmaterial“, erläutert Professor Gellrich. „Das können beispielsweise Entzündungen, Tumore, Unfälle oder auch angeborene Defekte sein.“ Wenn jahrelang Zähne fehlen und die Kieferknochen nicht mehr durchs Kauen beansprucht werden, kann das ebenfalls zum Abbau führen. Um den betroffenen Patienten eine schnelle und sichere Lösung für festsitzenden Zahnersatz bieten zu können, hat Professor Gellrich gemeinsam mit dem Zahnarzt Dr. Björn Rahlf das funktionsstabile einteilige Gerüstimplantat entwickelt. Das feinverzweigte Gerüst aus Titan, das den Patienten über die Mundhöhle implantiert wird, ersetzt den fehlenden Kieferknochen und beinhaltet zugleich auch schon die Implantat Pfosten für die Zähne. Das Gerüst wird durch viele kleine Schrauben an verschiedenen Stellen mit dem verbliebenen Knochenmaterial verbunden. „So wird der Druck auf den Knochen gut verteilt“, erläutert Dr. Rahlf.

Schon nach sechs Wochen festsitzende Zähne

Der Patient bekommt zunächst eine provisorische Prothese. Nach einer Einheilungszeit von etwa sechs Wochen wird die Prothese durch festsitzende Zähne ersetzt. „Rein funktional könnten die Patienten am selben Tag ein Schnitzel essen“, sagt Professor Gellrich. Die neue patientenspezifische Lösung kann für den Ober- und den Unterkiefer umgesetzt werden. „Das Verfahren eignet sich besonders für ältere und auch für sehr kranke Patienten, die sich nicht dem langwierigen Prozess des Knochenaufbaus mit eigenem Knochenmaterial aus dem Beckenkamm oder der Wade unterziehen wollen“, erklärt Dr. Rahlf, der in seiner Zahnarztpraxis in Rendsburg bereits seit 20 Jahren Zahnimplantationen vornimmt und die Bedürfnisse und Nöte der Patienten kennt. Gerüstimplantat wird für jeden Patienten maßgeschneidert hergestellt Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Professor Gellrich mit dem Einsatz der computer-assistierten Chirurgie (CAS), die auch bei dem neuen Verfahren eine Rolle spielt. Mithilfe von dreidimensionalen Bildgebungen und Rekonstruktionen am Bildschirm ist es möglich, das Gerüstimplantat patientenspezifisch zu planen. „Wir können vorher schon sehen, wie das Endergebnis einmal aussehen wird“, sagt Professor Gellrich. Der Patient macht mit seinem individuellen Knochenzustand die Vorgaben für das Implantat. Auch die Herstellung des Gerüsts erfolgt digital. Es wird in einem Laserschmelz-Verfahren in 3D-Technik gefertigt. Kooperationspartner der Klinik ist dabei die KLS Martin Group.

Bereits 21 Patienten versorgt

Im Jahr 2015 wendete Professor Gellrich das Verfahren erstmals an. Seitdem wurden in der MKG-Klinik insgesamt 21 Patienten erfolgreich mit dem funktionsstabilen einteiligen Gerüstimplantat versorgt. Zu ihnen gehört auch Dr. Richard I. (71) aus der Nähe von Hamburg. Nachdem der Mediziner schon jahrzehntelang immer wieder unter Schmerzen gelitten hatte, wurde bei ihm Anfang 2011 ein gutartiger Tumor im rechten Oberkiefer diagnostiziert und entfernt. Doch bereits Ende des Jahres trat die Geschwulst an derselben Stelle wieder auf – Dr. I. musste erneut operiert werden. „Offenbar war der Herd auch diesmal nicht vollständig beseitigt, denn fünf Jahre später bekam ich erneut Beschwerden in dem Bereich“, erinnert sich der Patient.

Verfahren auch für komplizierte Fälle

Diesmal wandte er sich an die MHH-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Dort wurde ihm in Oktober 2016 in einer weiteren Operation der halbe Oberkiefer entfernt. Der entstandene Raum wurde vorübergehend mit Weichteilgewebe gefüllt. Da bei dem Patienten auf der rechten Seite nun überhaupt kein Oberkieferknochen mehr vorhanden war, mussten die Chirurgen in diesem Fall ausnahmsweise doch einen Knochenaufbau durchführen, um wenigstens eine minimale Basis für das Gerüstimplantat zu schaffen. Nachdem die Knochenstückchen aus dem Beckenkamm eingewachsen waren, konnte im Mai 2018 das Gerüst eingesetzt werden. „Zurzeit habe ich noch einen provisorischen Zahnersatz und gewöhne mich daran, wieder beidseitig zu kauen“, erklärt Dr. I. In den nächsten Wochen soll er dann seine endgültigen Zähne bekommen. „Ich bin optimistisch, dass mein Problem dann endgültig gelöst ist“, sagt der Mediziner.

Individualisierte Medizin – auch für die Rekonstruktion der Augenhöhle

Das funktionsstabile Gerüstimplantat hat, außer, dass in den allermeisten Fällen auf einen Knochenaufbau verzichtet werden kann, zwei weitere große Vorteile. „Zum einen kann jeder erfahrene Zahnarzt in einer niedergelassenen Praxis damit umgehen und die Zähne in die Implantat Pfosten setzen. Und zum anderen können die Zähne und auch das gesamte Gerüst jederzeit wieder entfernt werden, falls es zu erneuten Komplikationen kommt“, erläutert Professor Gellrich. Der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg setzt das Verfahren seit vielen Jahren auch zur Rekonstruktion der Augenhöhle ein – auf diesem Gebiet gibt es bereits zahlreiche Nachahmer in USA, Australien und Mexiko, die sich ihr Know-how in Hannover geholt haben. „In der Methode steckt der Kerngedanke der individualisierten Medizin, sie wäre durchaus auch auf andere chirurgische Bereiche übertragbar“, ist sich Professor Gellrich sicher.

Bonusheft: Dieses Jahr schon beim Zahnarzt gewesen?

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sparen bares Geld, wenn Zahnersatz notwendig wird. Sind im Bonusheft jährliche Kontrolltermine über mindestens die letzten fünf Jahre vermerkt, erhöht sich der Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse bei gegebenenfalls notwendigem Zahnersatz.

Stehen im Bonusheft regelmäßige jährliche Vorsorgeuntersuchungen über die letzten fünf Jahre, steigt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse zu Zahnersatz um 20 Prozent. Hat der Patient über die letzten zehn Jahre stetig einmal im Jahr eine Zahnarztpraxis zur Kontrolle besucht, erhöht sich der Festzuschuss um 30 Prozent. Gesetzlich Versicherte erhalten das Bonusheft bei Ihrem Zahnarzt. Sie müssen jedoch selber darauf achten, den Stempel für die Kontrolltermine eintragen zu lassen.

„Ein lückenlos geführtes Bonusheft senkt im Fall der Fälle, wenn Zahnersatz notwendig ist, die Kosten für den Patienten“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. „Wem für dieses Jahr noch ein Stempel fehlt, sollte schnell einen Kontrolltermin bei seinem Zahnarzt vereinbaren.“
Bonus für Zahnersatz auch nachträglich sichern

Ist das Bonusheft einmal verloren gegangen oder wird es erst später ausgestellt, können die Mitarbeiter der Zahnarztpraxis die Stempel für die bereits wahrgenommenen Kontrolltermine auch nachtragen. Jeder Zahnarzt bewahrt Befunde und Behandlungen über zehn Jahre auf. So kann er das Heft mit den entsprechenden Nachweisen ausfüllen. Wichtig: Auch bei einem Wechsel des Zahnarztes behält das Bonusheft seine Gültigkeit. Alte Bonushefte daher nicht wegschmeißen!

30.10.2018 DGA | Quelle: proDente e.V.

Zwei Tage Zahnmedizin mit Phantomkopf und Mikroskop

Am 11. und 12. Oktober 2018 reisten 50 Studieninteressierte aus ganz Deutschland nach Witten, um am 11. Schnupperstudium Zahnmedizin der Universität teilzunehmen. Ein studentisches Gremium der UW/H wählte die Teilnehmer aus 130 Bewerbungen und vergab wieder 10 Plätze als Stipendium.

Neben praktischen Übungen, wie z. B. die Arbeit am Phantomkopf oder das Mikroskopieren von Zähnen, vermittelte die Veranstaltung auch theoretisches Einstiegswissen in verschiedene zahnmedizinische Disziplinen. Für die fachliche Betreuung standen Professoren sowie mehrere Oberärzte und Zahnärzte des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zur Verfügung. Zahnmedizin-Studierende aus verschiedenen Semestern, unter Ihnen auch ehemalige Teilnehmer des Schnupperstudiums, unterstützten bei der Durchführung und beantworteten viele Fragen rund um Studium.

„Besonders die Nähe zu den Studierenden und den Professoren sowie die lockere Atmosphäre wurden sehr gelobt“, so Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der UW/H. „Der Zahnarztberuf verlangt viel manuelles Geschick, um zum Beispiel eine Kavität für eine Füllung herzustellen - wie bei einer Kariesbehandlung nötig - dabei aber nicht zu viel Zahnsubstanz wegzuschleifen. Die Gelegenheit, dieses Geschick unter realen Bedingungen auszuprobieren, hat man hier in Witten.“ Neben der dreistündigen Kavitäten -Präparationsübung am Phantomkopf erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Zahnklinik und die Forschungslabore kennenzulernen. „ Ich wollte Einblicke bekommen, wie es ist, Zahnarzt zu sein und worauf ich mich einlassen muss, um hier studieren zu können“, sagte Ayman El Aoudati aus Duisburg. „Das kompakte Programm des Schnupperstudiums und das Konzept waren für mich sehr hilfreich. Ich werde mein Bestes geben, um hier angenommen zu werden.“

Zehn Teilnehmerplätze wurden als Stipendien an Bildungspioniere vergeben. „Bildungspioniere sind für uns Menschen, die als erste in ihrer Familie studieren“, erläutert Prof. Zimmer. „Damit möchten wir die gewünschte Heterogenität im Schnupperstudium und auch später im Studium sicherstellen.“

Am 11. und 12. April 2019 findet das nächste Schnupperstudium Zahnmedizin statt. Die Bewerbungsphase startet am 11. Januar 2019.

Interessierte können sich für weitere Informationen online anmelden unter: www.uni-wh.de/schnupperstudium oder sich per Email an
campusrelations@uni-wh.de über den Bewerbungsstart rechtzeitig informieren lassen.

Für weitere Informationen steht das Team des Career Service der UW/H unter Tel.: 02302 /926-901 gerne zur Verfügung.

25.10.2018 DGA | Quelle: Universität Witten/Herdecke (idw)



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